Immanente Kritik
Immanente Kritik ist eine Auseinandersetzung mit der Argumentation einer vorliegenden Position des kritisierten Punktes/Textes. Aufgezeigt werden z.B. unzulässige Schlüsse, unzureichende Begründungen einer These oder Wiedersprüche und Inkonsistenzen einer Theorie. Dies unterscheidet Sie von der "Standpunktkritik", welche den zu kritisierenden Punkt/Text eine andere Position entgegensetzt.
Die Immanente Kritik ist ein wichtiger Teil der "Kritischen Theorie", welche besagt, dass man die Gesellschaft und ihre Machtstrukturen permanent kritisch analysieren soll. Sie verbindet marxistische Wirtschaftsanalyse mit kultureller, ideologiescher und sozialpsychologischer Kritik, um die Entstehung und Aufrechterhaltung der gegenwärtigen Herrschaftsverhältnisse zu verstehen. Dabei strebt sie eine transformative Veränderung der Gesellschaft an, die auf Idealen des Humanismus wie Freiheit und Demokratie basiert, mit dem Ziel, einer vernünftigen Gesellschaft mündiger Menschen. Sie Analysiert was ist, und antizipiert, was sein soll oder sein könnte. Mit der "Theoretischen Aufklärung" werden die gesellschaftlichen Verhältnisse entschleiert, und mit dem neuen Blick auf sie beginnt die veränderte Praxis im Bewusstsein der aufgeklärten Menschen.
(Basis ist Wikipedia, 19.09.2026)
Siehe auch "Ideologie", "Ideologienkritik", "Kritische Theorie".